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„Auf Erden herrscht die Liebe, im Himmel die Gnade, und nur in der Hölle gibt es Gerechtigkeit.“ – Petrus Pierleoni
Das Rechtsgefühl des Menschen entwickelt sich nicht zuletzt aus erlebtem Unrecht, aus der Unge-rechtigkeit, die einen – so der französische Philosoph Paul Valéry – in ihrer Bitternis wieder an der Einsamkeit Geschmack finden lässt.
Niemand ist bereit, sich ungerecht behandeln zu lassen. Allerdings ist die Gerechtigkeit ein nicht fest-geschriebenes, sondern stetem Wandel unterliegendes Gut, für das es zu kämpfen gilt.
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Dieses wandelbare Rechtsgefühl umzusetzen und für den Einzelnen „passend“ zu machen ist unter anderem die Aufgabe des Rechts-anwalts. In dieser Aufgabe enthalten ist die Verantwortung daran mitzu-arbeiten, dass gerechte – also dem Rechtsgefühl entsprechende – Verhältnisse hergestellt werden.
Der Anwalt hat daher dafür zu kämpfen, dass sein Mandant vor Fehlentscheidungen durch Gerichte und Behörden bewahrt und gegen verfassungswidrige Beeinträchti-gungen und staatliche Macht-überschreitung gesichert wird.
Diesen Kampf nehme ich mit Ihnen und für Sie auf und bin für Ihre Interessen
ALWAYS READY FOR FIGHTING. |
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„gireht“
bedeutete im Althoch-deutschen „gerade“, „richtig“, „passend“
wandelte sich im Mittelhoch-
deutschen zum Wort
„gereht“ –
„dem Rechtsgefühl entsprechend“ –
und findet letztlich seine aktuelle Bedeutung als
„gerecht“ auch im Sinn von „gradlinig“, „angemessen“ und „gemäß“. |
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